Freitag, 19. Februar 2016
Jede Menge Dampf und freches Federvieh
Gestern Abend erreichten wir nordwestlich vom Taupo-See einen wunderschönen idyllischen Campingplatz am Ende einer kleinen Straße, der schon eher an eine Farm erinnert. Auf dem gesamten Gelände gab es mehr Tiere als Camper. Überall liefen Hühner, Enten, Pfauen und sogar drei Alpacka-Lamas zwischen den Campern herum. Alli konnte natürlich nicht wider stehen und fütterte die Hühner zu meinem Missfallen mit Brot. Seitdem (war ja klar!) sind wir bei jeder Mahlzeit vor dem Camper von jeder Menge Federvieh umzingelt. (Alli hat darauf bestanden zu erwähnen, dass wir nicht die einzigen hier sind, die Besuch von den Hühnern bekommen.) Die sind richtig aufdringlich und angstfrei und picken dir in den Zeh, wenn du nicht aufpasst. Die gehen sogar in den Camper und eben hat ein Huhn in einer Art Hüpfflug versucht Alli das Frühstücksbrot aus der Hand zu klauen. Ansonsten ist es hier traumhaft und gestern abend hatten wir netten Besuch von unseren Nachbarinnen, einem Lesbenpäarchen aus Holland. Direkt hinter dem Campingplatz ist ein wunderschönes Areal. An einem Bach gelegen dampft es geothermal an diversen Stellen aus dem Boden und es stinkt nach Schwefel und kleine Pfade und Brückchen führen in einen faszinierenden Dschungel. Und nach einigen Regentagen kommt jetzt auch wieder die Sonne hervor.
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