Mittwoch, 9. März 2016
Der Abschied ist nahe
Wir verließen unseren letzten Campingplatz und fuhren zu einem sehr schönen kleinen ark am Meer, um dort all unsere Sachen zweckgerecht für Hotel und Flug zu packen und den Camper von all dem Chaos zu befreien. Ich hatte mir zum Abschied von Neuseeland einen schönen Platz am Meer gewünscht und so suchte ich mir in dem Park einen schönen Blick aufs Meer, machte meine Abschiedsrituale und schrieb meine Gedanken und Wünsche bezüglich dieser wunderschönen Reise in eine andere Welt in mein Tagebuch. Dieses Ritual hat mir tatsächlich ein wenig meinen Abschiedsschmerz erleichtert. Doch, wenn ich könnte, ich würde immer noch bleiben wollen, auch wenn es in der Heimat genug gibt, auf dass ich mich freue.
Anschließend brachten wir den Camper zurück und fuhren mit dem Taxi zu unserem Hotel. Danach ein Essen im Restaurant und morgen werden wir noch ein wenig Auckland unsicher machen, um dann gegen 18 Uhr den ersten Flieger mit 20 Stunden Flugzeit nach Dubai zu nehmen. Aufenthalt in Dubai. Dann weiter nach Hamburg.
Kleiner Nachtrag: Ludger hat eben angerufen und erzählte uns folgendes: am letzten Tag auf seinem Boot, wo wir in einer kleinen Bucht ankerten sah er zusammen mit Bekannten auf einem Nachbarboot wie in ca 100 m Entfernung ein ca 2, 5 m langer Hai aus dem Wasser sprang. Ein etwas gruseliges Gefühl hinterlässt diese Nachricht schon in uns. Immerhin sind wir genau dort auch im Meer geschwommen. Nun denn!
Falls sich jemand für Ludgers Segelreise um die Welt interessiert ist hier der link: sygreenduck2.blogspot.de
Wahrscheinlich werde ich zurück in Deutschland noch einen Post als Resümee zu unserer Reise veröffentlichen.
Für die rege Anteilnahme an unserem Blog möchte ich mich bei allen Blog-Lesern und -Leserinnen ganz herzlich bedanken.
Falls jemand noch etwas zu unseren Reiseberichten kommentieren möchte freuen wir uns über eure Nachrichten.
Hier noch ein Anliegen in eigener Sache: Ich spiele seit längerem mit dem Gedanken in irgendeiner Form journalistisch tätig zu werden. Wenn mir jemand dazu Tipps oder Anregungen geben kann, würde mich das riesig freuen.
LG Gudrun
Anschließend brachten wir den Camper zurück und fuhren mit dem Taxi zu unserem Hotel. Danach ein Essen im Restaurant und morgen werden wir noch ein wenig Auckland unsicher machen, um dann gegen 18 Uhr den ersten Flieger mit 20 Stunden Flugzeit nach Dubai zu nehmen. Aufenthalt in Dubai. Dann weiter nach Hamburg.
Kleiner Nachtrag: Ludger hat eben angerufen und erzählte uns folgendes: am letzten Tag auf seinem Boot, wo wir in einer kleinen Bucht ankerten sah er zusammen mit Bekannten auf einem Nachbarboot wie in ca 100 m Entfernung ein ca 2, 5 m langer Hai aus dem Wasser sprang. Ein etwas gruseliges Gefühl hinterlässt diese Nachricht schon in uns. Immerhin sind wir genau dort auch im Meer geschwommen. Nun denn!
Falls sich jemand für Ludgers Segelreise um die Welt interessiert ist hier der link: sygreenduck2.blogspot.de
Wahrscheinlich werde ich zurück in Deutschland noch einen Post als Resümee zu unserer Reise veröffentlichen.
Für die rege Anteilnahme an unserem Blog möchte ich mich bei allen Blog-Lesern und -Leserinnen ganz herzlich bedanken.
Falls jemand noch etwas zu unseren Reiseberichten kommentieren möchte freuen wir uns über eure Nachrichten.
Hier noch ein Anliegen in eigener Sache: Ich spiele seit längerem mit dem Gedanken in irgendeiner Form journalistisch tätig zu werden. Wenn mir jemand dazu Tipps oder Anregungen geben kann, würde mich das riesig freuen.
LG Gudrun
Dienstag, 8. März 2016
Zurück nach Auckland
Heute fühlte sich schon alles so nach Abschied an.
Am frühen Morgen nahmen wir Abschied von Maria und fuhren nur wenige Kilometer zu den Wasserfällen von Whangarei. Auf dem Parkplatz frühstückten wir auf unserem Klapptisch, schossen ein Foto vom Wasserfall und machten uns auf den "State-Highway 1", der Haupt-Nord/Süd-Verbindung, um die 160 km nach Auckland zu fahren. Man muss dazu sagen, dass es in Neuseeland keine Autobahnen gibt. Der Highway ist vergleichbar mit einer Bundesstrasse in Deutschland, die auch durch Ortschaften führt und so brauchst du für diese Strecke locker drei Stunden für die 160 km.
Ich wollte in Auckland unbedingt in ein Sealife-Aquarium, da ich sowas noch nicht kannte und ich auch mal sehen wollte, was sich hier so alles im Meer rum treibt. Das war so schön dort und es gab sogar einen Glastunnel, wo Haie über unseren Köpfen schwammen. Danach suchten wir uns einen Campingplatz ausserhalb von Auckland am Meer, um wenigstens noch einmal diese schöne Meeressehnsucht zu spüren und grillten lecker Fisch und Garnelen.
Morgen bringen wir den Camper zurück und gehen ins Hotel. So langsam rückt der Heimflug unübersehbar näher und ich bin gar nicht.so glücklich damit. Auch wenn ich mich auf ein paar liebe Menschen und mein zu hause sehr freue, ich möchte immer noch hier bleiben. Und wer dies nicht mehr lesen will, sollte morgen das Blog-lesen auslassen, denn da wird meine Zerrissenheit sicher noch stärker spürbar sein. Am Tag drauf ist der Rückflug und am Freitag kommen wir in Hamburg an.
Am frühen Morgen nahmen wir Abschied von Maria und fuhren nur wenige Kilometer zu den Wasserfällen von Whangarei. Auf dem Parkplatz frühstückten wir auf unserem Klapptisch, schossen ein Foto vom Wasserfall und machten uns auf den "State-Highway 1", der Haupt-Nord/Süd-Verbindung, um die 160 km nach Auckland zu fahren. Man muss dazu sagen, dass es in Neuseeland keine Autobahnen gibt. Der Highway ist vergleichbar mit einer Bundesstrasse in Deutschland, die auch durch Ortschaften führt und so brauchst du für diese Strecke locker drei Stunden für die 160 km.
Ich wollte in Auckland unbedingt in ein Sealife-Aquarium, da ich sowas noch nicht kannte und ich auch mal sehen wollte, was sich hier so alles im Meer rum treibt. Das war so schön dort und es gab sogar einen Glastunnel, wo Haie über unseren Köpfen schwammen. Danach suchten wir uns einen Campingplatz ausserhalb von Auckland am Meer, um wenigstens noch einmal diese schöne Meeressehnsucht zu spüren und grillten lecker Fisch und Garnelen.
Morgen bringen wir den Camper zurück und gehen ins Hotel. So langsam rückt der Heimflug unübersehbar näher und ich bin gar nicht.so glücklich damit. Auch wenn ich mich auf ein paar liebe Menschen und mein zu hause sehr freue, ich möchte immer noch hier bleiben. Und wer dies nicht mehr lesen will, sollte morgen das Blog-lesen auslassen, denn da wird meine Zerrissenheit sicher noch stärker spürbar sein. Am Tag drauf ist der Rückflug und am Freitag kommen wir in Hamburg an.
Montag, 7. März 2016
Abschied vom entspannten Segelleben!
Nach einem guten Mittagessen im Strand-Restaurant fuhren wir Richtung Festland (NZ). Mir fiel es wirklich richtig schwer mich vom entspannten Segelleben zu verabschieden und ein paar Tränen gehörten auch dazu. Überhaupt - seitdem mir so langsam bewusst wird, dass das Ende dieser Reise bald bevor steht, bin ich manchmal etwas traurig. Ich würde die Zeit hier gerne noch verlängern, möchte noch so vieles erleben, sehen, riechen, spüren, kennen lernen. Nun denn!
Ludger fuhr uns zu Marias Auto. Kurzzeitig überlegte ich, mich irgendwo im Boot zu verstecken oder anderweitig die Rückreise zu verhindern. Aber es nützte alles nichts. Wir verabschiedeten Ludger und los gings zurück nach Whangarei. Nachdem wir unseren Camper wieder hatten, fuhren wir zu Marias Haus, die uns eingeladen hatte und wurden mit einem tollen Barbeque empfangen. Parken und schlafen konnten wir direkt am Haus.
Ludger fuhr uns zu Marias Auto. Kurzzeitig überlegte ich, mich irgendwo im Boot zu verstecken oder anderweitig die Rückreise zu verhindern. Aber es nützte alles nichts. Wir verabschiedeten Ludger und los gings zurück nach Whangarei. Nachdem wir unseren Camper wieder hatten, fuhren wir zu Marias Haus, die uns eingeladen hatte und wurden mit einem tollen Barbeque empfangen. Parken und schlafen konnten wir direkt am Haus.
Sonntag, 6. März 2016
Ein Tag zum Träumen!
An diesem schönen Sonntag blieben wir in unserer Bucht und jeder ging seinen Vergnügungen nach. Ludger und Maria machten eine schöne Wanderung, Alli erkundete die Gegend mit dem Kajak und ich genoss das Alleinsein auf dem Boot und machte es mir vorne auf dem Trampolin unter dem Sonnensegel gemütlich.
Später fuhr ich an Land, die Insel zu erkunden. Oben auf dem Inselberg hatte man einen atemberaubenden Rundblick aufs Wasser und die vielen kleinen Inseln der Bay of Islands mit kreuzenden oder ankernden Segelbooten auf dem türkisfarbenem Meer. Ich weiß nicht, ob ich jemals so etwas schönes gesehen habe.
Zurück an Bord der "Green Duck" fuhren wir ein paar Buchten weiter, um dort die Nacht zu verbringen. Maria und ich standen tanzend auf dem Bug, während wir in die Bucht ein fuhren. Dort gab es ein Strand-Restaurant, wir fuhren alle mit dem Dinghi dorthin und genossen Bier am Strand und einen leckeren Snack. Ich habe mir überlegt Ludger und Maria morgen mittag dort zum essen einzuladen, als kleines Dankeschön für die wundervollen Tage, die wir auf dem Boot erleben durften. Denn morgen geht es zurück aufs Festland und Maria nimmt uns mit zurück nach Whangarei zu unserem Camper.
Später fuhr ich an Land, die Insel zu erkunden. Oben auf dem Inselberg hatte man einen atemberaubenden Rundblick aufs Wasser und die vielen kleinen Inseln der Bay of Islands mit kreuzenden oder ankernden Segelbooten auf dem türkisfarbenem Meer. Ich weiß nicht, ob ich jemals so etwas schönes gesehen habe.
Zurück an Bord der "Green Duck" fuhren wir ein paar Buchten weiter, um dort die Nacht zu verbringen. Maria und ich standen tanzend auf dem Bug, während wir in die Bucht ein fuhren. Dort gab es ein Strand-Restaurant, wir fuhren alle mit dem Dinghi dorthin und genossen Bier am Strand und einen leckeren Snack. Ich habe mir überlegt Ludger und Maria morgen mittag dort zum essen einzuladen, als kleines Dankeschön für die wundervollen Tage, die wir auf dem Boot erleben durften. Denn morgen geht es zurück aufs Festland und Maria nimmt uns mit zurück nach Whangarei zu unserem Camper.
Samstag, 5. März 2016
Mit leichter Brise von Insel zu Insel
Am frühen Morgen fuhr Ludger mit dem Dinghi zum Festland, um Maria ab zu holen, die uns am Wochenende Gesellschaft leisten will.
Nach einem gemeinsamen Frühstück starteten wir den Segler zur Robinson Island, etwa eine Stunde von hier.
Perfektes ruhiges Segelwetter und wir legten uns vorne zum Sonnen ins Trampolin. Ludger konnte auf seinen Bord-Geräten ausmachen, dass in der Nähe hinter einer Insel ein grosses Passagierschiff ankert und wir nahmen Kurs dorthin. Und plötzlich sahen wir sie. Haushoch und ewig lang türmte sich direkt vor uns die "Queen Mary 2" auf, das weltgrößte Passagierschiff. Das war schon sehr beeindruckend. Toll!
Kurz darauf kamen wir in der wunderschönen Robinsonbucht an. Die Insel hatte eine schmale Stelle mit einem Durchgang zwischen den Felsen, durch den man das Meer dahinter und weitere Inseln in der Ferne sehen konnte. Was für ein romantischer Ort. Ein kleiner Ausflug auf den Inselberg eröffnete uns einen unglaublichen Blick auf die vielen kleinen hügeligen Inseln und auf bizarre Felsformationen im Meer.
Dann fuhren wir wieder zurück zu unserer kleinen Inselbucht, von der aus wir am Morgen aufgebrochen waren und gesellten uns unter die anderen dort ankernden Boote. Welch schöne Kulisse.
Nun war der Zeitpunkt gekommen mal zu testen, ob in diesem Pazifikwasser tatsächlich Fische leben. Bisher hatten wir ja nur Delphine gesehen. Maria hatte versprochen mir das angeln bei zu bringen. Das ist ein ganz alter Traum von mir und die wenigen halbherzigen Versuche in der Vergangenheit waren erfolglos gewesen. Und Marias Bruder ist Fischer. Das liess mich hoffen, denn Maria kannte sich aus. In der Dämmerung machten wir kleine Köder aus Fischresten und liessen zwei Schnüre damit am Haken gespickt ins Wasser. Es dauerte nicht lange und ich hatte meinen allerersten Fisch, einen Snapper, am Haken. Leider war er ebenso wie zwei weitere Snapper, die ich fing, zu klein, so dass wir sie wieder lebend dem Meer überließen. Aber ein wenig stolz auf meinen Angelerfolg war ich schon. Eine tolle Erfahrung. Ein feines Abendmahl und lecker Rotwein beschlossen diesen ereignisreichen Tag bei einem sehr schönen Sonnenuntergang. Und während ich jetzt in meiner Kajüte am Blog schreibe höre ich nur noch gelegentlich ein leichtes blubbern vom Wasser draußen und ein ganz sanftes wiegen der Wellen unter mir.
Nach einem gemeinsamen Frühstück starteten wir den Segler zur Robinson Island, etwa eine Stunde von hier.
Perfektes ruhiges Segelwetter und wir legten uns vorne zum Sonnen ins Trampolin. Ludger konnte auf seinen Bord-Geräten ausmachen, dass in der Nähe hinter einer Insel ein grosses Passagierschiff ankert und wir nahmen Kurs dorthin. Und plötzlich sahen wir sie. Haushoch und ewig lang türmte sich direkt vor uns die "Queen Mary 2" auf, das weltgrößte Passagierschiff. Das war schon sehr beeindruckend. Toll!
Kurz darauf kamen wir in der wunderschönen Robinsonbucht an. Die Insel hatte eine schmale Stelle mit einem Durchgang zwischen den Felsen, durch den man das Meer dahinter und weitere Inseln in der Ferne sehen konnte. Was für ein romantischer Ort. Ein kleiner Ausflug auf den Inselberg eröffnete uns einen unglaublichen Blick auf die vielen kleinen hügeligen Inseln und auf bizarre Felsformationen im Meer.
Dann fuhren wir wieder zurück zu unserer kleinen Inselbucht, von der aus wir am Morgen aufgebrochen waren und gesellten uns unter die anderen dort ankernden Boote. Welch schöne Kulisse.
Nun war der Zeitpunkt gekommen mal zu testen, ob in diesem Pazifikwasser tatsächlich Fische leben. Bisher hatten wir ja nur Delphine gesehen. Maria hatte versprochen mir das angeln bei zu bringen. Das ist ein ganz alter Traum von mir und die wenigen halbherzigen Versuche in der Vergangenheit waren erfolglos gewesen. Und Marias Bruder ist Fischer. Das liess mich hoffen, denn Maria kannte sich aus. In der Dämmerung machten wir kleine Köder aus Fischresten und liessen zwei Schnüre damit am Haken gespickt ins Wasser. Es dauerte nicht lange und ich hatte meinen allerersten Fisch, einen Snapper, am Haken. Leider war er ebenso wie zwei weitere Snapper, die ich fing, zu klein, so dass wir sie wieder lebend dem Meer überließen. Aber ein wenig stolz auf meinen Angelerfolg war ich schon. Eine tolle Erfahrung. Ein feines Abendmahl und lecker Rotwein beschlossen diesen ereignisreichen Tag bei einem sehr schönen Sonnenuntergang. Und während ich jetzt in meiner Kajüte am Blog schreibe höre ich nur noch gelegentlich ein leichtes blubbern vom Wasser draußen und ein ganz sanftes wiegen der Wellen unter mir.
Freitag, 4. März 2016
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