Den neuen Tag mit viel Wasser und Sonne um uns herum starteten wir mit einem schönen Frühstück auf Ludgers Boot. Gegen Mittag rüsteten wir uns mit festem Schuhwerk und Stirnlampen aus und machten uns auf zu den Abbey-Caves, etwas schwer zugängliche kleinen Höhlen. Der Wanderweg dorthin überraschte uns mir so mancher Naturschönheit. Bizarre Felsformationen wie ich sie in der Art noch nie zuvor gesehen hatte und seltsam gewachsene Bäume säumten den Weg (s. Fotos). Am Höhleneingang stellten wir fest, dass der Zugang recht behäbig war und so schalteten wir unsere Stirnlampen an und machten uns als Höhlenforscher gerüstet über glitschige Felsen teils rutschend und mit allerlei Verrenkungen ins Höhleninnere. Die ganze Höhle war mit Wasser geflutet und an einer Stelle standen wir bis zu den Oberschenkeln im Wasser. Mehrmals sahen wir Aale an una vorbei schwimmen. Und dann war es soweit. Wir schalteten alle Lampen aus und schauten zur Höhlendecke. Und da waren sie. Die, auf die wir uns so gespannt gefreut hatten. Es sah aus wie ein kleiner Sternenhimmel in der absoluten Dunkelheit. Insekten, die hier Glühwürmchen genannt werden, leuchteten uns im dunkeln entgegen. Dieser Anblick hatte eine faszierende Magie und wird uns unvergessen bleiben.
Abends lud Ludger einige Gäste, eine Allein-Seglerin aus Deutschland und ein Seglerpaar aus Österreich zum Barbeque ein. Es war ein schöner Abend.






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