Die Leute sind durchweg sehr freundlich und helfen, wo sie nur können. Den Neuseeländern geht der Ruf voraus, dass sie ein Volk von Individualisten sind. Dies zeigt sich häufig in der Gestaltung ihrer Häuser und Vorgärten. Ich sah mal einen steinernen Panther in Originalgrösse als Treppenaufgang draußen oder eine grosse Pforte, die mit allerlei gefundenen Radkappen gespickt war. Am individuellsten sind jedoch die Briefkästen, die direkt an der Strasse stehen, gestaltet. Gestern sah ich eine ausgediente Mikrowelle, die an der Strasse auf einem Pfahl befestigt war und als Postkasten diente. Wie witzig.
Die Neuseeländer strahlen Ruhe aus und ich habe hier bislang noch keine Hektik erlebt. Die haben die Ruhe weg und selbst in der Metropole Auckland ist diese ruhige Gelassenheit spürbar.
Die Landschaft auf der Nordinsel Neuseelands ist überwiegend hügelig und im Süden gibt's auch 2000er Berge. Die grünen Hügel erinnern sehr an Irland, insgesamt findet jedoch ein recht häufiger Landschaftswandel statt. Und es gibt nicht nur sehr viele Wasserfälle, sondern auch dichte Urwälder mit ca 7 m hohen Baumfarnen, Palmen und dichtem Gestrüpp. Allerlei fremde Vogelstimmen klingen aus dem Dickicht.
Der Knaller sind ohne Zweifel die schönen Küsten mit den vielen lieblichen Buchten und scheint die Sonne so zeigt sich der Pazifik von seiner schönsten Seite und taucht seine Farbe in alle Schattierungen von Türkis, die man sich vorstellen kann. Und in der Nacht eröffnet sich uns ein unglaublicher Sternenhimmel mit einer viel größeren Dichte an Himmelskörpern als wie wir es kennen. Inzwischen können wir sogar das "Kreuz des Südens" erkennen.
Es gibt hier überwiegend gute Strassen für sehr wenige Autos. Auto fahren ist hier so entspannt wie ich es mir immer gewünscht habe. Höchstgeschwindigkeit ist 100 und somit gibt es auch keinerlei Stress mit Lkws. In den Bergen sind die kurvenreichen Strassen jedoch oft sehr abfällig, so dass man aufpassen muss, dass der Camper nicht umkippt.
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